Die seltsamen Blüten des Anti-Rassismus

Bild: RTNews und Twitter/@opendev

Immer wieder werden von diversen Parteien oder Firmen Statements oder Aktionen gegen den Rassismus gesetzt. Mittlererweile ist es ein sehr inflationär benutzter Begriff geworden. War noch vor einigen Jahren ein Rassist eine Person die gegen Schwarze (nicht die Politiker) hetzt so sind mindestens 50% der Österreicher heute Rassisten weil sie einen weiteren Zuzug von Migranten ablehnen. Dies hat aber überhaupt nichts mit dem Wort Rassismus zu tun.

Wo immer es geht wird dieser Begriff benutzt um Andersdenkende zu diskriminieren. Bestens hat dies vor ein paar Tagen wieder einmal die „Rote“ Tageszeitung „Heute“ geschafft. In ihrem Beitrag „Rassistisches Plakat an Islam-Schule aufgehängt“

schreiben sie:

„In der Nacht auf Mittwoch (23. August) haben Rechtsextreme an der Islam-Schule ein riesiges rassistisches Transparent aufgehängt. Darauf ist der Schriftzug „Islamisierung stoppen. Islam-Schulen schliessen!“ zu lesen.

Im selben Text findet sich weiter unten eine weitere Aussage:

„Ob die Schule nun geschlossen wird oder nicht, wird sich zeigen. Geht es aber nach Wiens Bürgermeister Michael Häupl soll die Privatschule geschlossen werden.“

Demnach ist auch der Rote Bürgermeister Herr Häupl ein Rassist? Interessant sind auch die Leserbeiträge unter dem Text.

Aktion Rassismus von EDEKA

Die beste Aktion in der letzten Zeit, veranstaltete aber der Lebensmittelriese „EDEKA“.

Um ein „Zeichen zu setzen“ entfernte er alle Nichtdeutschen Produkte aus dem Markt und dann wurden ganz viele Fotos mit leeren Regalen gemacht. Sie wollten damit aufzeigen, wie wenig Produkte wir ohne Ausländer in den Regalen hätten! Dabei Frage ich mich, was dies mit den Migranten zu tun hat? Einfach ein wirklich billiger Werbegag denn in D und A haben wir eine sehr große Vielfalt an Nahrungsmitteln. Diese wurden natürlich nicht in die Regale gelegt, da unsere heimischen Bauern dieses Dumping nicht mittragen können. Eigentlich ist diese Aktion für EDEKA traurig, denn sie zeigt nur wie sie die Deutschen Hersteller in den Konkurs treiben!

Diese Aktion wurde von den meisten Menschen aber schnell durchschaut und es gab in den Sozialen Netzwerken Kommentare wie:

„Die Gewinnmaximierung eines Unternehmens durch billigsten Einkauf im Ausland wird als kluge Aktion gegen Rassismus gefeiert?“ oder

„Edeka scheint wenig von regionalen Produkten zu halten.“

Es ist schon sehr weit hergeholt Tafeln an die Regale zu stellen mit „So leer ist das Regal ohne Ausländer!“

 

Wie immer

„bleibt´s Spannend!“

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Harry Hausverstand war viele Jahre bei mehreren Printmedien tätig und baute sich hier ein Netzwerk auf, das heute noch aktiv ist. Sein persönliches Anliegen: Die Menschen wieder zum Nachdenken zu bringen da ihnen von der Politik und den Mainstream Medien meist das eigene Denken abgesprochen wird. Der Leser bekommt durch das zusammenführen vieler vorhandener Meldungen eine vollkommen andere Sichtweise. Seine Beiträge sind oft als Satire zu verstehen, da nur ein polarisieren die Menschen zum Nachdenken bringt! Sein Motto: Nicht alles glauben sondern wieder selber Denken damit Überlegen wieder überlegen macht!

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