Justus Gläubig – Einleitung

Ich bin nun ein alter Mann, dem nichts zugetraut wurde.
Meine Eltern waren zwar tiefgläubige Menschen, aber an mich glaubten sie offenbar nicht so recht.
Mein Vater meinte, ich hätte zwei „linke Hände“ und ich soll keinen handwerklichen Beruf erlernen, da meine Hände zu nichts taugen.
Meine Chemielehrerin erweckte in mir den Wunsch, Chemiker zu werden. Da kamen die Bedenken meiner Mutter: „das sei ein gefährlicher Beruf, man hat schon so viel gehört, man kann in die Luft fliegen, sich vergiften…“ und überhaupt.
Als die Bedenken meiner Mutter durch die Chemielehrerin ausgeräumt wurden, stand dem Werdegang zum Chemiker nichts mehr im Wege.
Schon sehr früh merkte ich, dass ich vielleicht wenig handwerkliche Geschicklichkeit in meinen Händen hatte, doch manchmal spürte und sah ich, dass aus meinen Handflächen Energie strömt. Eine Energie, die sich meist harmonisierend auf Menschen auswirkte, die ich damit berührte. Schnitt ich mich einmal in den Finger, berührte ich den Schnitt mit der anderen Hand und der Schmerz verschwand fast augenblicklich. Kurz darauf war auch der Schnitt geheilt und es blieb nicht einmal eine Narbe.
Berührte ich Wunden bei anderen Menschen, dann spürte ich eine unsagbare Liebe mit diesem Menschen und seine Wunden heilten.
Bei den ersten zaghaften Versuchen, mit meinen Eltern darüber zu sprechen, wurde das Thema mit den Worten „ das bildest du dir nur ein und übrigens Heilen konnte nur unser Herr Jesus“ abgetan.
Als ich dann schon über 25/26 Jahre alt und verheiratet war, fiel mein Vater von der Leiter und brach sich zwei Wirbel; sowie den kleinen Finger.
Ich wollte ihm im Krankenhaus meine Hände auf seinen kleinen Finger legen. Ich spürte anstelle der Liebe nur Ablehnung und nichts geschah.
Jahre später bekam meine Mutter eine Trigeminusnerv Neuralgie. Alle medizinischen Therapien waren nur von kurzfristigem Erfolg. Als ich ihr jedoch die Hand auf ihre Wange legte, kam von beiden Seiten die Liebe und der Schmerz war weg.
Mein Vater hatte nie Vertrauen zu mir, meine Mutter schon.

Das war die Erkenntnis von damals:
Vertrauen und Liebe können schier Wunder bewirken, ohne die beiden geht gar nichts.

Wird fortgesetzt

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