Raus aus der Arbeitslosigkeit?

Wie bekannt ist, haben wir in Österreich knapp 232.000 Männer und 146.000 Frauen, die auf der Suche nach einem Job sind. Davon beanspruchen „Ältere“ Personen (50+) eine Zahl von 112.000 und Menschen mit „Haupterwerbsalter“ (25-49 Jahren) 226.000 Personen. Auch wenn diese Zahlen im Dezember 2017 um 7,7% gesunken sind, steckt noch eine Menge Potenzial in diesen 378.000 arbeitslosen Menschen. (Zahlen vom AMS Dez.2017 gerundet)
In Deutschland sehen die Zahlen, allein schon wegen der Größe des Landes, dramatischer aus. Insgesamt gibt es 2.500.000 arbeitslose Personen, was aber (nur?) 5,5% entspricht. Letztendlich wird es in D wahrscheinlich einfacher sein einen Job zu finden als bei uns.

Arbeit macht Freude!

Doch auf dem Arbeitsmarkt beider Länder ist es sehr schwer nicht nur einen Job zu finden, der einem ein regelmässiges Einkommen gewährleistet, um einigermaßen vernünftig leben zu können, sondern der auch noch Freude bereitet. „Man geht ja nicht in die Arbeit um sich zu freuen, sondern um seinen Lebensunterhalt zu verdienen!“ waren einst die Worte meines Großvaters. Diese Zeiten sind längst vorbei, – dachte ich zumindest. Aber wer die Zufriedenheit der Menschen in ihrem Beruf einmal genauer betrachtet, bekommt die Info, dass die wenigsten Menschen Freude an ihrem Schaffen haben!

Wenn einem langjährigen Abteilungsleiter mit 52 Jahren ein Job als Lagerist angeboten wird mit dessen Lohn gerade einmal das Notwendigste finanzierbar ist, dann wird es schwierig. Auch ein gutes Beispiel ist ein Arbeiter, der Zeit seines Lebens gearbeitet hat und seit 4 Jahren arbeitslos ist. Um zu überleben, muss er zusätzlich, zu seinen 950€ Notstand noch 300€ mtl. hinzuverdienen um seine Kosten zu decken. Wenn dieser plötzlich einen verbindlichen Job vom Arbeitsamt vermittelt bekommt, den er annehmen muss, dieser ihm aber nur 1.000€ im Monat beschert, dann wird es sehr schwierig, denn den Nebenjob kann er durch die feste Anstellung nicht mehr ausüben! Somit kann er nicht mehr „überleben“!

Dabei handelt es sich nicht um Einzelschicksale, sondern um den ganz normalen Alltag! Es wird spannend in den nächsten Jahren was diese Regierung dagegen unternehmen wird!

Direktvertrieb (MLM) – Eine Möglichkeit?

Doch es gibt auch immer wieder gute Angebote sich nebenberuflich ein Standbein aufzubauen. Ganz ohne Bewerbung und einem unehrlichen Lächeln auf dem Foto. Man nennt dies Direkt Vertrieb, Network Marketing, Multi Level Marketing (MLM), Struktur Vertrieb oder …

Verschiedene Produkte werden nach den unterschiedlichsten Marketingplänen verkauft und letztendlich mit einer Provision vergütet. „Tupperware“ und „Amway“ sind die Dinosaurier in diese Branche und seit 1946 (Tupperware) und 1959 (Amway) immer noch erfolgreich am Markt tätig! Die Tupperware Verkäuferin Brownie Wise gilt als „Erfinderin“ dieser Verkaufsstrategie. Zu den bekanntesten Marken dieses Verkaufskonzepts gehören auch: Avon Kosmetik, Vorwerk, Forever Living, LR, Lyoness, AMC (Kochgeschirr); u.s.w. Der Markt erstreckt sich von Kosmetik, Schmuck, Vitamine, Versicherungen, Tierfutter und Anlagegeschäften bis zum Aktien- und Bitcoinhandel. Schier unerschöpflich sind die Bereiche in denen diese Strategie mehr oder weniger erfolgreich angewendet wird!

Die Qual der Wahl

Grundsätzlich ist es für jeden Menschen möglich, sich bei „Irgendeiner Firma“ ein zusätzliches Einkommen zu sichern, das unabhängig von Arbeitszeiten agiert. Ich kenne unzählige Menschen die diese Konzepte hauptberuflich seit vielen Jahren sehr Erfolgreich ausüben. Man muss nur einige Punkte beachten:

1. Die Produktpalette muss passen!

Wer keinen “Draht” zu Tieren hat, für den ist die “Tierfutterbranche” nicht das richtige. Wer keinen Wert auf seine eigene Gesundheit legt, der ist auch bei den “Vitaminvertrieben” nicht am richtigen Platz. Es muss einfach passen um wirklich authentisch (d)ein Produkt anbieten zu können.

2. Wie immer steht die Information am 1. Platz

Hat sich der Interessent für eine Branche entschlossen, sollte er Informationen über “Prof.Google” über die betreffende Firma einholen. Wie lange existiert die Firma? Habe ich die Chance als einer der Ersten dabei zu sein? Wer steht dahinter? Welche Produkte gibt es? Wieviel Geld muss ich investieren? … usw. Wenn dies alles passt, kommt Schritt 3.

3. Einen Menschen suchen, der bereits erfolgreich in diesem Vertrieb tätig ist!

Dies kann über die einschlägigen Facebookgruppen erfolgen oder ein Bekannter kennt eine Person dessen Neffe … Hier können noch die letzten Fragen abgeklärt werden.

4. Der Beginn

Bei manchen Organisationen muss man erst einmal viel Geld mitbringen um überhaupt einsteigen zu können. Da wird es für einen Arbeitslosen mit Notstandshilfe oder Mindestsicherung schwer. Es gibt aber auch genug Anbieter bei denen man selbst sehr wenig mitbringen muss. Es muss jeder für sich selbst entscheiden! Wichtig ist jedoch, dass man sich nicht überreden lässt! Ganz ohne persönliche Investition geht es nicht! Es ist einfach ein Gesetz der Wirtschaft! Bei den meisten Firmen liegt die Erstinvestition zwischen 50-200€ mit denen zuerst eine Auswahl der Produkte gekauft werden. Sollte sich diese Firma als “nicht das richtige” herausstellen, dann können diese verkauft oder selbst benutzt werden. Das finanzielle Risiko ist demnach bei fast Null!

5. Der Einfluß von Außen

Menschen die sich von ihrem Umfeld leicht beeinflussen lassen (“Da hab ich schon soviel negatives gehört!” oder “Sowas habe ich auch schon gemacht, war der totale Reinfall!” oder “Das ist ja ein Schneeballsystem und verboten!”) haben es sehr schwer und brauchen meiner Meinung nach erst gar nicht beginnen! Diese Menschen werden niemals Erfolg haben!

Auch Menschen die all dies ignorieren, 5 Personen kontaktieren und sich 5 “Watsch´n” also 5x ein “Nein” abholen sind oft resigniert. Spätestens nach dem 8. oder 9. negativen Kontakt kommen sie zu dem Entschluß, dass ihre Idee ein Schwachsinn war! Sie reihen sich dann in die Gruppe, die ich oben beschrieben habe ein, da sie ja eigentlich schon vorher wussten – das dies nicht funktioniert!

Argumente der Anderen Menschen

Natürlich hat von einem Freund dessen Onkel eine Frau kennt die schon mal „sowas“ ausprobiert hatte, die ultimative Erfahrung gemacht!
Es gibt immer Menschen die einem anderen einreden wollen, dass nur sie wissen was gut für einen ist! Es gibt kein Negatives Argument gegen diese Verkaufsmöglichkeit, sondern vielleicht nur gegen bestimmte Anbieter einer Produktgruppe. Das System funktioniert!

Schneeballsystem?

Das liebste Argument der Gegner! „Das ist ein -Schneeballsystem- und verboten … oder da zahlt immer der letzte drauf … oder …!
Es sind Aussagen die zeigen, dass der Gegenüber keinerlei Ahnung hat und nur nachplappert was er irgendwann einmal gehört hatte!

Dabei funktioniert JEDE Firma und jede Behörde, ja die ganze Wirtschaft als Schneeballsystem! Oben steht immer der Chef, der Geschäftsführer, dann kommen seine Abteilungsleiter und diesen sind dann die verschiedenen Sachbearbeiter unterstellt. Meist folgen unter den Sachbearbeitern noch die Arbeiter usw. Auch die Einkommenspyramide richtet sich nach dem Schneeballsystem der Wirtschaft!

Wo ist da der Unterschied?

Es gibt im „Schneeballsystem“ einen sehr großen Unterschied! Entweder man arbeitet als Untergebener für einen mittelmässigen Lohn ohne die Aussicht mehr zu verdienen oder man bestimmt selbst über seine Arbeit und hat keinen ungustiösen „Chef“ über sich! Ganz im Gegenteil, da der eigene Erfolg auch von den Menschen unter einem abhängt ist die Gesprächskultur eine ganz andere! Es ist eine ganz andere Wertschätzung! Hier wird nicht mit Zwang und Angst agiert, sondern mit Verständis und Hilfe!

6. Erfolg?

Oh ja, den gibt es! Ich kenne einige Menschen die immer und immer wieder versuchten neue Kontakte herzustellen. Hier und da einmal ein kleines Erfolgserlebnis aber das wars dann schon. Sie sind aber immer wieder drangeblieben und letztendlich, vielleicht nach Jahren, hatten sie es geschafft! Nur die Zeit, der Fleiß und die Zielstrebigkeit bringt den 100% Erfolg!
Die kurzfristigen Erfolge die viele Plattformen suggerieren, sind meist einem Märchen entsprungen oder es kam wirklich 1(!) Person von 1.000.000.000 die in ein paar Tagen genau die “richtigen” angesprochen hatte und vom Start weg erfolgreich war. Es sind (wenn überhaupt) nur Einzelfälle!

7. Langfristiger Erfolg

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut! Nein es waren viele Jahrzehnte, Jahrhunderte notwendig! Ebenso verhält es sich mit dieser Art des Vertriebs! Langsamer aber stetiger konzentrierter Aufbau eines eigenen Teams mit Personen die das gleiche wollen ist besser als viele Personen die sich nach 4 Wochen als “Karteileichen” präsentieren.

Fazit:

Dieses Konzept ist eine sehr gute Methode sich von den staatlichen Sozialen Zuwendungen unabhängig zu machen und sich sogar nach Jahren einen Spitzenverdienst aufzubauen.
Bei diesem Vertriebssystem ist es genau so wie in einem “normalen” Job! Nur die eigene Leistung bringt den Erfolg! Für viele Menschen ist diese Selbstständige Arbeit undenkbar und viele Menschen versuchen es, geben aber zu früh auf! Wenn jetzt ein Notstandsbezieher die ganz normalen 8 Stunden tägliche Arbeitszeit in seine “neue Aufgabe” investiert, hat er garantierten Erfolg! – GARANTIERT!

 

In diesem Sinne
“Bleibt´s Spannend!”

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Der Hausverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den Hausverstand! (Frei nach Arthur Schopenhauer) ! Harry Hausverstand war viele Jahre bei mehreren Printmedien tätig und baute sich hier ein persönliches Netzwerk auf, das heute noch aktiv ist. Sein persönliches Anliegen: Die Menschen wieder zum Nachdenken zu bringen da ihnen von der Politik und den System-Mainstream Medien meist das eigene Denken und die Eigenverantwortung abgesprochen wird. Der Leser bekommt durch das Zusammenführen vieler vorhandener und aktueller Meldungen eine vollkommen andere Sichtweise. Seine Beiträge sind oft als Satire zu verstehen, da nur ein polarisieren die Menschen zum Nachdenken bringt! Sein Motto: Nicht alles glauben sondern wieder selber Denken damit Überlegen wieder überlegen macht!

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